Virtuelles Alltagsklassiker Saturday Night Cruising 2020: Teil 5

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Viele Klassikertreffen, Teilemärkte, Ausfahrten und Messenwerden abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, das liegt uns eingefleischten Petrolheads richtig schwer im Magen. Auch das Alltagsklassiker Saturday Night Cruising Anfang April im Grazer Citypark fällt den strengen Massnahmen der österreichischen Bundesregierung zur Coronakrise zum Opfer.

Deswegen machen wir einfach das Beste daraus und treffen uns einfach virtuell hier im Blog! Einfach mal zurücklehnen un den Teil 5 des virtuellen Alltagsklassiker Saturday Night Cruising genießen. Gibt es Fragen zu den gezeigten Fahrzeugen, dann nutze bitte Kommentarfunktion unter dem Beitrag. Aufgrund der teils doch recht umfangreichen Texte der virtuellen Treffenteilnehmer, werde ich die jeweiligen Beiträge auf fünf Teilnehmer begrenzen. Sobald wieder fünf neue eingegangen sind, kommt der nächste Blogbeitrag.

Willst du auch mit deinem Fahrzeug am virtuellen Alltagsklassiker Saturday Night Cruising teilnehmen? Schick mir ein Mail an snc@alltagsklassiker.at mit Bild(ern) und Text.

#alltagsklassikerathome

 


 

Georg W.
„Hier 3 Fahrzeuge von meiner Sammlung:

Der Porsche 928 GT ist dir ja geläufig…Mein Liebling den ich nun schon viele Jahre bewegen darf. 330 PS und einer von 6 Stück die 1989 in Österreich verkauft wurden.

 

 

Der 2 Wagen ist ein 69er Chrysler 300 Convertible mit der 375 PS TNT Maschine ausgestattet. Den habe ich aus Canada geholt und erst im Herbst letzten Jahres zugelassen, mit dem werde hoffentlich heuer mal zum Treffen kommen können.

 

 

Der dritte Wagen ist recht neu in meinem Besitz, es war ein Feuerwehrwagen der Freiwilligen Feuerwehr in Vösendorf mit 25.000 Kilometer am Tacho. Es ist ein Chevy Suburban K2500 von 1995. Er soll im Laufe des Jahres ein Expeditionsfahrzeug werden um damit ein wenig auf Reisen zu gehen.

 

 

Greetings George“
 

 


 

Lukas W.
„Der Prairie ist eine Erscheinung. Nicht, weil er so elegant, mondän oder gar ein Publikumsliebling wäre. Er begeistert auf
den zweiten, dritten oder oftmals auch erst vierten Blick. Kommt drauf an, wo man zuerst hinschaut.

 

 

Aber sobald die Türen sich samt B-Säulen öffnen, die scheunentorgroße Heckklappe samt Stoßstange hochschwingt und der dreistimmige Orgel-Klang ertönt, der auf die eingeschaltenen Scheinwerfer und die beim Tanken gesperrte rechte Schiebetür hinweisen, wird das hässliche Entlein… Nein, nicht zum Schwan. Aber spannend.

 

 

Inklusive der Frage, ob das Ding importiert sei, weil es sowas in Österreich ja wohl nie gegeben hätte. Meine Teilnahme am ersten Virtuellen Alltagsklassiker Saturday Night Cruising ist also kein bloßes Hobby. Sondern das Erfüllen meines Bildungsauftrags.“ 😉

 

 
Mehr von Lukas gibt es in der Kolumne Lenkeinfluss hier auf Alltagsklassiker zu lesen.

 

Hans Peter „Bani“ B.
„Warum R4 ? Es ist meiner Meinung das Beste Kleinauto mit dem größten Innenraum auf diese Größe. Ich hatte insgesamt 5 Stück und wir fuhren damit in die Schweiz, nach Italien und Kroatien, immer vollgepackt. Auf der Tauernautobahn mit Anhänger und 60 km/h bergauf, alles pannenfrei, dafür mit guter Heizung, winters teilweise rückwärts bergauf wenn es vorwärts nicht mehr ging. Dieser hier war der letzte,  das Foto aus Kroatien mit der Freundin meiner Frau und ihrer Oma mit damals 74 Jahren die im Appartement sogar Buchteln machte.

 

 

Das Foto mit dem matten Lack ist der selbe Wagen der 2017 in willhaben angeboten wurde und die letzten Jahre im Wald stand, sollte € 750.-
kosten.  Für die Rostschäden die er hatte, hätte ich maximal € 100.- geboten, der Verkäufer ließ nicht mit sich handeln und so verblieb er. Verkauft hatte ich ihn 1997 und der Vorbesitzer nahm ihn aus Südfrankreich als Übersiedlungsgut mit, der war komplett rostfrei mit wunderschön ausgebleichten Rückleuchten.“

 

 

 


 

Dominik W.
„Als sich mei Opa in seiner Pension (geschätzt 1996) als erster in unserer Familie an Benz gekauft hat, hat sich der STERN in mei Hirn gebrannt, weis ned ob es das Dieselmotorklackern, das Türgeräusch beim schließen oder die stark federnden Sitze 🙂 ach was weis ich.

 

 

 

Tjo, seit dem ersten 190er (W201) vom Opa , folgten dann vom Onkel ein W123 und W124, oder dem Papa sein W202. Damit war des ganze ned mehr ganz aus mir rauszubekommen! Wie ich dann 23/24 war hab ich mich dann auf die Suche begeben!

 

 

Bang… ein W123 von einem ehemaligen Bundesheer Kollegen is es geworden. – Baujahr 1982, 136 PS, 2,3 Liter Benziner mit Saugrohreinspritzung, 230E, 5-Gang, Servolenkung und sogar ABS 😉 Die optischen Veränderungen wurden so mit gekauft. Außen war er bis auf ein paar Kleinigkeiten in Ordnung,  innen war er echt super bis auf den Riss am Armaturenbrett, aber des hatten eh fast alle. Inzwischen is noch a W204 Mopf T Modell dazu gekommen.“

 


 

Markus K.
„Also wo fang ich an? Ich fang damit an das ich mein Volvo 940 Turbo am 8.2.2019 in Kärnten gekauft habe mit Motorschaden, zerrissener Innenausstattung, Stahlfelgen etc. Danach kam die Anschaffung eines Austauschmotors aus Zagreb. Der wurde komplett zerlegen, der Kopf geplant, Simmeringe und alle Dichtungen erneuert,  der Block wurde dann noch lackiert sowie der Zylinderkopf.

 


Danach kam es zum Einbau, dann der erste Startversuch. Kein Zündfunken! Nach etlichen Stunden kamen ich und ein Freund drauf: Der typische OT-Geber ist defekt. Der OT-Geber wurde erneut und schon lief er wie neu serviert. 🙂 Dann kam die Innenausstattung dran, da ich einen 960er mit Unfallschaden günstig bekommen habe, kam dessen Vollleder-Ausstattung rein und so machte das schon ein  ganz anderes Bild. Somit kamen schon die ersten Treffen im April 2019 ( low scty, Volvo Mania, Alltagsklassiker und und und).

 

 

In der Zwischenzeit war ich schon auf der Suche nach einem größeren Turbolader und größeren Felgen. Ich kaufte somit alles zusammen was auf dem Markt verfügbar war. Da ich nicht wollte das er im Winter gefahren wird, bzw. ein Salz sieht kam der Unterboden dran. Alle Buchsen wurden auf PU umgebaut, Ankerbleche, Bremsleitungen auf Stahlflex umgebaut, größere Bremsanlage, größerer Turbolader, stärkeres Getriebe ( M90). Dann bekam ich noch eine 850 T5R Stoßstange und zum Abschluss noch einen Satz 17Zoll Pegasus-Felgen. Ein paar Kleinigkeiten gehören noch gemacht und dann ab auf die Straße bis ich wieder auf ne andere Idee komme.

 


Leider wurden einige Treffen schon abgesagt durch den Virus. Aber Kopf hoch, zusammen schaffen wir das und bis aufs nächste Alltagsklassiker-Treffen, hoffentlich im Mai 🙂

 

dav

 


Ein großes Danke an Michael das er sich seit Jahren mit diesen Themen befasst, sicher viel Zeit für uns Fans verschwendet. Danke 🙂
Liebe Grüße von Markus aus Leibnitz“

 


 

Die Bilder stammen von den jeweiligen Teilnehmern des virtuellen Alltagsklassiker Saturday Night Cruising.

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