Sponsored Post: Ferrari fahren mit Jollydays

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Einen Ferrari fahren oder zu besitzen, ist das nicht der Traum den viele haben? Auch von mir war das immer ein Bubentraum, doch halt ich bin ja selbst Ferraribesitzer, von etwa 300 Exemplaren im Maßstab 1/87 bis 1/18. Angefangen hat diese Sammelleidenschaft der roten Renner aus Maranello so richtig mit dem Geschenk eines Freundes, der mir Ende der 1980er einen F40 im Maßstab 1/18 aus dem Italienurlaub mitgebracht hat.

Ferrari ist mehr als eine schnöde Automarke die hinreißend schöne Fahrzeuge baut, da stecken Leidenschaft, Emotionen und Dramen hinter der Marke. Großartige Geschichten und Gerüchte rund dem Firmengründer Enzo Ferrari und seine Marotten. Legendäre Renn- und Strassenfahrzeuge, wie der 250 GTO, Testarossa, Daytona oder der F40.

Unsterbliche Rennfahrer wie Alberto Ascari, Juan Manuel Fangio, Wolfgang Graf Berghe von Trips, Gilles Villeneuve, Jacky Ickx, Alain Prost, Michael Schuhmacher, Sebastian Vettel, Niki Lauda und Gerhard Berger fuhren seit der Gründung des Rennstalles Scuderia Ferrari unter dem Wappen des springenden Pferdes (Cavallino rampante) über 900 Rennen für die Scuderia in der Formel 1.  Über 220 Siege, 16 Konstrukteurstitel und 15 Fahrerweltmeistertitel sind das imposante Ergebnis.

Mein erstes persönliches Erlebnis mit einem Ferrari hatte ich mit 12 Jahren, als ich mich in den neu erworbenen, gebrauchten Ferrari 308GT4 eines Kunden meines Vaters setzen durfte. Ein einschneidendes Erlebnis keine Frage, auch wenn ich den 308 GTS von Magnum aus der gleichnamigen Fernsehserie aufregender fand.

Der nächste Ferrari-Aha-Moment war dann ein paar Jahre später, als der ortsansässige Oldtimerrestaurationsbetrieb auf Probefahrt mit einer Rennversion des Ferrari 365 GTB/4 Competizione, landläufig als Daytona bekannt, ging. Die Nackenhaare sträubten sich beim Sound des aufbrüllenden und kaum gedämpften Colombo-Zwölfzylinders und erzeugten eine wohlige Schauer in der Magengegend.

Ferrari fahren ist also bisher nur ein Traum geblieben, aber um Träume zu erfüllen oder um Dinge zu erleben die man nicht alle Tage macht, dafür gibt es Jollydays. Jollydays bietet über 5000 Erlebnisse in folgenden 9 Kategorien an: Gourmet, Fliegen, Fahren, Action, Wasser, Kultur, Lifestyle, Wellness, Kurztrips.

Zwei Kurztrips haben wir bisher bei Jollydays gebucht, einmal ging es zum Städtetrip nach Prag, einmal nach Wien auf Museumstour. Das Prozedere ist total simpel: Den Gutschein für das gewählte Erlebnis in einer der unzähligen Verkaufstellen oder online kaufen, Gutschein auf der Webseite einlösen, Erlebnis einlösen und Spaß haben. Das Preis-Leistungsverhältnis war bei beiden Buchungen sehr gut und es gab keinerlei Beanstandungen.

 

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So habe ich das auch mit meinem Kindheitstraum gemacht, dem Ferrari fahren. Das Erlebnis Ferrari fahren wird von Jollydays an mehreren Standorten in Österreich angeboten, ich habe mich natürlich für das naheliegendste, also Graz entschieden. 90 Minuten dauert das Erlebnis, bei rund 60 Minuten reiner Fahrzeit.

Der Treffpunkt war bei meinem Erlebnis im Norden von Graz, und äußerst pünktlich erschien der Traum in gelb, ein Ferrari F430 F1. Es ist was anderes wenn man neben so einem Sportwagen steht und ihn bewundert, oder man weiß gleich darf man selbst ans Steuer und ist Herr über 490 Pferde. Mein stärkstes Fahrzeug im Fuhrpark hat 170PS, da sind die mehr als doppelt so viele im F430 F1 schon was anderes.

 

 

Noch dazu sind sie deutlich hübscher verpackt und sobald der V8-Motor läuft, schwebt man in anderen Sphären: Sound, Geruch, Haptik, Optik, Emotionen  – so viele Eindrücke prasseln auf einen ein. Nach ausführlicher Vorstellung des Fahrzeuges und Einweisung in die technischen Besonderheiten, durch den kompetenten Instruktor ging es im Automatikmodus ab auf die Strasse. Ein wenig Landstrasse zum kennenlernen des Coupes, man ist erstaunt über die Aggressivität der Karbon-Keramikbremsen und von der sagenhaften Beschleunigung (0-100km/h in 4 sec) des Boliden.

Ab auf die Autobahn, endlich Zeit und Platz das laute rechte Pedal zu kitzeln! Lange dauert es nicht und man ist mit einem Fuß im illegalen Bereich, aber sowas würde ich ja nie machen. Also weiterbummeln auf der Schnellstrasse und das absolute Highlight des Tages entern: Den Rechberg! Nach wie vor ist das eine Strecke auf der jährlich das legendäre Bergrennen ausgetragen wird, mit vielen langen Geraden und engen Kehren. Ein idealer Zeitpunkt um auf den Racemodus am Lenkrad zu schalten, das Fahrwerk wird straffer und die Schaltpaddles am Lenkrad kommen zum Einsatz. Retour zum Ausgangspunkt der Tour geht es über kleine Nebenstrassen auf denen man ab und an mal kleine Zwischenspurts einlegen kann.

 

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Ich denke das Grinsen nach dem Ferrari fahren werde ich noch ein paar Tage ins Gesicht gemeißelt haben. Dieses Jollydays Erlebnis ist für PS-Junkies sicher genau das richtige um mal unbeschwert einen Sportwagen zu fahren.

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1 Response

  1. Melo sagt:

    Ja, ich hatte auch schon das vergnügen und muss sagen das es etwas ganz besonderes ist. Nicht nur wegen der Leistung, sondern vorallem auch durch den Ferrari-V8-Sound!

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