Teilemarkt Hirnsdorf 2018

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Kaum ist man ins Bett gefallen nach dem spätabendlichen Ende des Alltagsklassiker Saturday Night Cruising, da klingelt schon wieder der Wecker zeitig am Sonntag morgen. Der erste Kaffee und eine erfrischende Dusche sorgen für eine halbherzige Munterkeit, den es geht schon wieder weiter, das wohl rostigste Hobby der Welt will gelebt werden.

 

 

Gut, mit meinen reifen Japanern rechne ich mir keine großen sensationellen Funde am Teilemarkt in Hirnsdorf in der Oststeiermark aus. Aber so ein Vormittag mit Gleichgearteten und möglichen interessanten Funden reizt doch sehr. Noch dazu rechne ich mit mindestens drei lieben Bekannten, die angekündigt haben vor Ort Ihre Schätze anzupreisen. So steige ich gerne bei Volvi in den 250er Benz Diesel zu, der uns entspannt raus aus Graz und Richtung Hirnsdorf pilotiert. Am Hinweg wird, untermalt von Fünfzylindergrummeln, der gestrige Abend am Parkdeck des Citypark nochmals ausgiebig nach besprochen und gegähnt.

 

 

Vor Ort wird es dann knapp mit den Parkplätzen, da der Teilemarkt der Oldieschrauber Hirnsdorf nicht nur gut besucht, sondern auch mit einer noch nie da gewesenen Anzahl an Ständen aufwartet. Perfekte Bedingungen, sieht man vom trüb-kühlen Wetter ab. Neben kompletten Fahrzeugen, wartet der Markt mit vielen Ersatzteilen, quer durch mehr als der sonst gängigen Marken wie Puch und VW auf. Aber auch viele Modellautos, Automobilia, zeitgenössischen Zeitschriften und Literatur, findet man Allerlei um seinen Vormittag mit herumkramen in den Kisten und auf den Verkaufstischen der Anbieter zu vertrödeln.

 

 

Zwischendurch als spätes Frühstück eine heiße Braune mit Senf und Kren (Meerrettich heißt das über dem Weißwurstäquator Lars!) 😀 und ein kühles Getränk. Ein paar Kleinigkeiten finden sich dann doch immer und wenn es nur etwas bedrucktes Altpapier aus den 80ern oder ein Modell von einem Lancia Stratos ist. So fährt man zufrieden nach Hause, hat Freunde und Bekannte getroffen, viel Blech gequatscht und neue Kontakte geknüpft – Netzwerken kann so schön sein und Spaß machen.

Wolfgang Müllers Blick auf den Teilemarkt gibt auf Speed is Life zu sehen.

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Gründer von Alltagsklassiker, mit der Schwäche für alte Japaner, Schweden und Modellautos; Fotograf, Autodidakt, Leseratte, bewegt Mazda MX-5, Mazda 818, Volvo 960 II und Puch Maxi L

3 Responses

  1. Lars sagt:

    Ich lerne nie aus, was Fremdsprachen angeht. Ich freu mich! 😉

    So ein Teilemarkt hat echt was Schönes. Ich liebe es. Aber ich mag auch Flohmärkte oder Antik-Trödel-Geschäfte. Ich glaube aber, da sind sich viele Altautofahrer recht was ähnlich.

    Schöne Grüße in den Süden
    Lars

  2. micky sagt:

    Hat man erst den Altautofimmel, kommt das andere früher oder später wie das Amen im Gebet dazu.

  1. 10. April 2018

    […] Einen weiteren Bericht und Fotos von Micky gibt es bei Alltagsklassiker. […]

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